Zeit für Innenschau – (Selbst-)Reflexion als Check-in mit Dir selbst // Time for an insight – self-reflection as a way to connect with yourself

Wie geht es Dir jetzt? Hast Du Dich das heute schon einmal selbst gefragt – so ganz inständig und wahrhaftig? Falls ja: wie sah Deine Antwort aus?

In meinem Studium werde ich meistens mehrmals täglich gefragt, wie es mir geht, was mir gerade in den Kopf kommt oder was etwas mit mir macht. Nicht nur, dass es uns hilft, die Wirkung einzelner Übungen oder Übungskomplexe nachzuvollziehen, für mich persönlich ist es auch unglaublich hilfreich, mich so immer wieder mit mir selbst zu verbinden (wenn ich das nicht eh schon tue). So halte ich bewusst inne und spüre, was gerade ist. Was gerade mit mir ist. Immer mehr habe ich diese Fragen an mich selbst auch in meine tägliche Routine übernommen und reflektiere jeden Abend für mich privat. So habe ich das Gefühl, mich (wieder) mehr mit mir selbst verbinden zu können und das fühlt sich großartig an!

Doch was ist überhaupt Reflexion? Hierbei handelt es sich um gezieltes Wahrnehmen, in Dich hineinspüren und zu erfassen, was mit Dir passiert, laut auszusprechen oder aufzuschreiben, was gerade ist. Oft helfen dabei ganz einfache Fragestellungen – ein paar Beispiele habe ich für Dich unten aufgeschrieben. Nimm Dir einfach ein paar Minuten am Tag Zeit und versuche, einige davon zu beantworten. Aber nicht einfach nur mit „gut“ oder „schlecht“, „ja“ oder „nein“ – das brächte Dich kaum weiter. Stattdessen nimm Dir Zeit, spür wirklich in Dich hinein und arbeite mit dem, was kommt. Je ausführlicher Du Dich ausdrücken kannst, desto einfacher fällt es Dir dann auch, Dich zu verstehen.

Folgende Fragen könntest Du Dir zum Beispiel stellen:
Wie geht es Dir?
Was passiert gerade mit Dir?
Was passiert gerade in Dir?
Was spürst Du gerade?
Was fühlst Du jetzt gerade?
Was hat Dich heute positiv bestärkt?
Was hast Du heute erlebt?
Was macht das mit Dir?
Worüber freust Du Dich gerade?
Was beschäftigt Dich heute?
Welche Erfahrungen hast Du heute gesammelt?
Wie geht es Dir damit?
Worüber bist Du heute dankbar?
Was macht Dich glücklich?
Was wünschst Du Dir im Moment?

Wahrscheinlich ist Dir gerade schon aufgefallen, dass sich diese Fragen häufig auf den jetzigen Moment beziehen – und das hat auch einen Grund, denn was gestern war oder in der nächsten Stunde passiert, ist jetzt gerade egal, darüber brauchst Du jetzt nicht reflektieren.

Mir persönlich fällt es am leichtesten, wenn ich mir abends vor dem Zubettgehen fünf Minuten Zeit nehme und alles in ein Heft schreibe. Die Form ist dabei egal. Mal schreibe ich in Sätzen, mal in Stichwörtern oder einzelnen Worten, mal auf Deutsch, mal auf Englisch, je nachdem, wie ich mich gerade am leichtesten in Worte fassen kann. Weiterer Vorteil: so schreibe ich kurz vor’m Schlafengehen noch mal auf, was gerade in meinem Kopf umherkreist und kann so viel leichter zur Ruhe kommen…

Falls Du jetzt auch überlegst, Reflexion in Deinen Alltag aufzunehmen, kann ich es Dir nur empfehlen! Es gibt nur wenige so wirkungsvolle und einfache Methoden, Dich mit Dir selbst zu verbinden und zu verstehen, was mit Dir passiert! Meditation hilft übrigens auch wunderbar in Argumentationen und Streitgesprächen, da es Dir leichter fällt, die Situation von Deinem Standpunkt aus zu formulieren – noch hübsch in Ich-Botschaften verpackt, kannst Du so Deinem Gegenüber erklären, was das mit Dir macht ohne dabei anschuldigend und verletzend rüberzukommen!

Hast Du schon Erfahrungen mit Reflexion gemacht? Wenn ja, berichte mir gerne in den Kommentaren unten, ich bin gespannt, was Du dabei erlebt hast!

Happy reflecting! Love and light,
Frederike x

 

How are you feeling right now? Have you asked yourself this today? Honest and serious – what was your answer?

Reflecting on how I feel and what is going on with me is a regular part of my studies, I get asked questions like „How are you at this moment?“, „What is this doing with you?“ or „What are you feeling right now?“ very frequently in class, making me connect with myself and noticing what is happening to me, what I am feeling. This is not just helping me to understand the effect some courses or exercises have on me, but also connecting with myself as I have to really feel and listen to myself. So I started to add a reflection practice to my daily routine, too!

But, what is reflecting? It simply means to pause for a moment and listen to yourself, to feel your feelings, to try to understand what is happening with you, to notice what is right now and then speak it out or write it down. Often it helps to ask yourself some simple questions like the ones below. But not just go for a „good“ or „not so good“, „yes“ or „no“, try to go as much into detail as possible as putting things into words is helping you to understand. Take your time to really feel what’s happening.

Things you could ask yourself:
How are you?
What is happening to you right now?
What is happening inside of you right now?
What are you feeling at this very moment?
What did you experience today?
What did this doing to you?
What empowered you today?
What is in your mind right now?
What memories and learnings did you collect today?
How are you feeling about that?
What are you grateful for right now?
What makes you happy?
What are you dreaming of right now?

I use to take a few minutes every evening before I go to bed to reflect on my actual state of being and the day, writing this into my journal. Working with my Happiness Planner helps a lot, too! It does not matter in which way I write my thoughts and feelings down, sometimes I use complete sentences, sometimes I write in phrases, sometimes in German and sometimes in English – as long as it is the easiest way to express my feelings, everything is allowed. A positive side effect of reflecting before I go to sleep is clearing the mind so I wind down and my monkey mind slows down with me.

If you consider starting a reflection practice, I could not recommend it more as this is such a simple way to connect with yourself and understand what is happening inside of you. This makes arguments and discussions a lot easier, too, because if you express what you feel and what the situation is doing with you into some „I-messages“, it will be much easier for your partner to understand you and your reasons without feeling offended or judged.

What are your experiences on reflection? Let me know in the comments below, I would love to know how you are working with it! 

Love, light and positive energy,
Frederike x

 

5 Gedanken zu “Zeit für Innenschau – (Selbst-)Reflexion als Check-in mit Dir selbst // Time for an insight – self-reflection as a way to connect with yourself

  1. Ein schöner Beitrag,
    Ich habe auch angefangen mindestens 1x die Woche meine Gedanken nieder zu schreiben. Es hilft einem sehr einen kühlen Kopf zu bewahren :)

    Liebe Grüsse Maren

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  2. Eine wundervolle Erinnerung für mich selbst :D
    Ich male gerne, um Dinge für mich ausdrücken, reflektieren und besser damit umgehen zu können. Und dabei entsteht auch noch Kunst:3
    Liebste Grüße und einen guten Start ins neue Jahr von Sunna♥

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